Datenvalidierung

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) sieht ein Datenvalidierungsverfahren vor, welches die von den Krankenhäusern übertragenen Datensätze auf ihre Validität hin überprüft. Dieses Verfahren wird jährlich standortbezogen in bis zu drei Leistungsbereichen durchgeführt und besteht aus zwei Teilen:

  • Statistische Basisprüfung mit Strukturiertem Dialog
  • Stichprobenverfahren mit Datenabgleich

Innerhalb der statistischen Basisprüfung werden die übermittelten Datensätze aller Berliner Krankenhäuser einer statistischen Analyse unterzogen. Dabei erfolgt  eine Kontrolle ihrer Dokumentation auf Plausibilität, Vollständigkeit und Vollzähligkeit der Qualitätssicherungsdaten anhand von festgelegten Auffälligkeitskriterien. Sobald sich Abweichungen zeigen eröffnet das Qualitätsbüro Berlin (QBB) den „Strukturierten Dialog“ zur Datenvalidierung und fordert die betroffenen Krankenhäuser zu einer schriftlichen Stellungnahme auf. Diese legt das QBB in anonymisierter Form den Fachgruppen zur weiteren Begutachtung vor, so dass ggf. Optimierungsmaßnahmen veranlasst werden können.

Beim Stichprobenverfahren werden vom Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitsweseen (IQTIG) 5% der teilnehmenden Berliner Krankenhäuser ausgelost. Aus den überlieferten  Datensätzen dieser Krankenhäuser werden wiederum 20 stationäre Krankenhausfälle zufällig gezogen, bei denen vor Ort ein Datenabgleich (Zweiterhebung) durch einen Mitarbeiter des QBB durchgeführt wird.